Even Terms Press
Even Terms Press

Jay Kay - Ein Portrait

 

Der Auftritt von Jay Kay auf der Bühne der Belletristik begann im Jahr 2015. Es folgte ein literarischer Trommelwirbel, der die Aufmerksamkeit der geneigten Lesegemeinde auf den Autor aus dem oberbayerischen Erding lenkte. Sein Roman Native American Girl wurde im Sommer 2017 im Eigenverlag veröffentlicht und erfreut sich seitdem reger Beliebtheit bei Lesern, die einen tiefgründigen Thriller inklusive Familiendrama und Naturverbundenheit zu schätzen wissen.

 

Nach zweijähriger Recherche und Schreibarbeit hatte Jay Kay damit den Grundstein für einen Start in die Belletristik gelegt, da er beruflich zuvor ausschließlich auf der journalistischen Seite tätig war. Zudem konnte er durch die Arbeit in verschiedenen Verlagen auch auf dem Sektor der Grafik und Gestaltung Erfahrung sammeln und produziert seitdem die Buch-Cover und Titelgrafiken seiner Publikationen in Eigenregie.

 

Sein Erstling Native American Girl beinhaltet bereits in Grundzügen das von Jay Kay favorisierte Genre des Magischen Realismus. Der Roman ist eine aktuelle Beschreibung des amerikanischen Wunsches nach einem Zurück zur Natur im Gewand eines Thrillers um eine Mittelklassefamilie aus Denver, Colorado, die sich im Urlaub unbeabsichtigt einen Fluch der Ureinwohner der Rocky Mountains einfängt. Das Besondere an der Erzählung ist die Struktur des Plots, die nicht nur Rückblenden aus der Familiengeschichte beinhaltet, sondern zu Teilen in umgekehrter Reihenfolge erzählt wird.

 

Als Vorbereitung auf seinen nächsten großen Roman hat Jay Kay zu Beginn des Jahres 2018 zwei Bände mit Kurzgeschichten und einem Gedicht veröffentlicht. Iikitt und Engel der Frequenzen sind beide sogenannte Teaser, das heißt kurze Sammlungen von Stories und Themen, die den nächsten Erzählzyklus des Autors bestimmen. Darin geht es um die Kinder der Erde. Hier mischt sich ein starker Fantasy-Einschlag in den Magischen Realismus, da es um wundersame Lebewesen geht, die als Individuen seit Anbeginn der Zeiten unerkannt unter uns leben. Sie haben magische Fähigkeiten, leben aber vorwiegend verdeckt und offenbaren sich nur selten. Ihre wundersamen Eigenschaften haben ihnen zu den uns bekannten Sagen und Märchen verholfen. Die meisten dieser Geschichten haben sie sogar selbst in die Welt gesetzt. Alle Figuren und Klischees aus der Welt der Mythen, Fabeln und Märchen gibt es tatsächlich, zumindest beruhen sie auf einem wahrhaftig existierenden Lebewesen. So wird im ersten Band Iikitt eine Inselgöttin verehrt und in Engel der Frequenzen geht es unter anderem um einen Succubus, der schon im hellenistischen Griechenland sein Unwesen trieb.

 

Die beiden Teaser führen die Thematik der Kinder der Erde ein und bereiten den im Herbst 2018 erschienenen Roman Ich, Santa vor. Hier steht die Geschichte eines Waisenkindes im Vordergrund, die realistisch und mit aktuellem Zeitbezug erzählt wird. Im Verlauf der Handlung verlagert sich der Schwerpunkt sehr bald in Richtung Magie und Fantasy, wenn es um Irrlichter, Dryaden und die Bestimmung des Protagonisten geht. Dabei steht Weihnachten nicht im Vordergrund, aber die Figur des Santa Claus ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Handlung.

 

Mit seinen Büchern und Erzählungen, ja selbst mit Gedichten, spielt Autor Jay Kay mit den Konventionen des Genres. Seine Geschichten sind stilistisch abwechslungsreich und bleiben doch einer leicht verständlichen Sprache und immer spannenden Handlung verschrieben. Unterhaltungslektüre auf hohem Niveau ist der Anspruch für alle Texte aus seiner Feder, sei es aus dem Bereich Lyrik, Kurzgeschichte, Novelle oder Roman.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Even Terms Press