Hallo liebe Leser, Follower und Interessenten,
ich habe ich mich entschlossen, auch hier im Web etwas beizutragen, was alle, die den Roman kennen (oder noch kennenlernen wollen) interessieren könnte.
Es handelt sich um Details und Informationen aus der Schreibwerkstatt, sozusagen Berichte und Fakten von hinter dem Vorhang. Einiges davon stammt direkt aus meiner Recherche für das
Buch und ist in den Schreibprozess eingeflossen. Anderes diente vor allem der Inspiration.
Alles in allem ist dies zurecht ein 'Making of' verteilt auf mehrere Postings, denn ich werde nicht alles auf einmal zusammenfassen können. Vielmehr werden Stück für Stück und Tag für Tag
weitere Einzelheiten zusammenkommen.
Wer sich hier einliest, sollte bedenken, dass einige Spoiler auftauchen. Das lässt sich bei einem Blick hinter die Kulissen natürlich nicht vermeiden. Deswegen lege ich jedem ans Herz, zuerst den
Roman zu lesen und dann diese Pages.
Ich wünsche allen schon jetzt viel Vergnügen und Abwechslung beim Nachverfolgen der Hinweise und Links zu all den Geheimnissen, die im Buch stecken.
Euer Jay
Teil I
Das Erste, mit dem der Leser in Kontakt kommt, ist der Titel des Buchs. Das heißt, sofern er sich im Web informiert, oder schon eines meiner Bücher gelesen hat und mehr erfahren möchte. Wenn es über
Werbung oder im stationären Buchhandel passiert, ist es vorrangig das Cover, das zum Lesen einlädt.
Diesmal habe ich mir über die Gestaltung des Umschlags eine Menge Gedanken gemacht. Zunächst studierte ich die gängigen Titel von Science Fiction Romanen, wie sie momentan in den Buchläden stehen.
Dabei fiel mir auf, dass auch hier eine Menge Trends und Modeerscheinungen erkennbar werden. Das muss nichts Negatives bedeuten, aber damit ist eine bestimmte Genreschublade per Design
vorgegeben.
Da Filona aber weder in das übliche Schema der SF-Romane fällt, noch in irgendwelche Klischees passt, war für mich klar, es sollte nicht nach den überstrapazierten Abbildungen von Weltraum, Sternen
oder Raumschiffen aussehen. Ebenso sollte es nicht zu dunkel und technisch daherkommen.
Eine erste Richtung brachte ein Kapitel des Romans, in dem es um Woodstock geht. Zu der Thematik eines Rockfestivals und wie es im Roman vorkommt, gibt es eine Menge zu sagen und das werde
ich in den nächsten Teilen hier im Web ergänzen, aber eines war für das Design entscheidend. Der Weltraum und die Sterne fielen in Folge der Überlegungen zu Woodstock auf einmal ganz anders
aus. So entstanden die Schlieren und Farben und ein Schuss Psychedelic ist auch dabei. Man darf vermutenten, dies ist eine sehr späte Folge der Three Days of Peace and Music, als
die das Musikfestival damals angekündigt wurde.
Fun Fact: Woodstock wurde für drei Tage angesetzt, aber tatsächlich zog sich das Konzert bis in die späten Morgenstunden des vierten Tages. Da waren viele Fans schon abgereist. Was sie wahrscheinlich furchtbar bereut haben, denn der Auftritt von Jimi Hendrix fand erst an jenem Montag, dem vierten Tag statt.
Teil II
Auch im zweiten Teil möchte ich nochmal auf das Design zu sprechen kommen. Die Rückseite des Buchs sieht der Thematik folgend ganz anders aus als die Front. Hier spiegelt sich die Reise, die Filona
bevorsteht. Es geht hinaus in die unendlichen Weiten. Entscheidend ist, dass der Raum dafür invertiert wurde. Es ist nicht nachtschwarz, sondern weiß und die Sterne sind fast nur noch schwarze
Löcher. Darin wird das Ende der Geschichte angedeutet.
Fun Fact: Das Logo von Even Terms Press ist zum ersten Mal in der Business-Version zu sehen. Das passt besser zu einer Science-Fiction-Geschichte und der zukünftigen Entwicklung von Eden.
Teil III
Dass dies ein eher ungewöhnlicher SF-Roman ist, wird durch das Design des Covers verstärkt, wenn man denn bei Filona überhaupt von den gewöhnlichen Elementen sprechen kann, die sonst in der Science
Fiction Verwendung finden. Schon die ersten Zeilen folgen nicht den üblichen Konventionen der eher abenteuerlastigen SF aus dem Bereich Unterhaltungslektüre. Die selten benutzte Perspektive der
Erzählung setzt die Stimmung. Neben Schilderungen aus Sicht der dritten Person wird nicht selten in der ersten Person Plural formuliert. Erzähler und Leser verschmelzen in dem gewählten
Wir. Filonas Handlungen werden überwiegend aus einer neutralen Sicht geschildert, aber hin und wieder tritt das Wir in den Vordergrund. Damit wird der erwähnte Effekt
provoziert. Der Leser wird Teil der Handlung. Seine eigene Geschichte wird erzählt, seine Zukunft behandelt, man beobachtet aktiv das Geschehen, da man ein Teil des Wir ist.
Fun Fact: Obwohl es sich bei meinem neuen Buch um Science Fiction handelt, also zukünftige Ereignisse, die noch gar nicht stattgefunden haben, sind wir alle mit im Boot. Um das zu verstärken, ist die Handlung in der Gegenwartsform verfasst.
Teil IV
Die Recherche für dieses Buch war umfangreich und es hat länger gedauert, als ich angesetzt hatte. Ein Genre wie Science Fiction und das Thema, um das es bei Filona geht, hatte ich unterschätzt. Um
hier nicht zu sehr zu spoilern, möchte ich eine Quelle erwähnen, die den Hintergrund und die Stimmung der Geschichte beeinflusst hat, nicht so sehr die eigentliche Handlung.
Einer meine Lieblingsfilme aus der Zeit der großen dystopischen SF-Filme der 70er Jahre ist Lautlos im Weltraum (orig. Silent Running). Er stammt von Douglas Trumbull, der
die Spezialeffekte zu Kubriks 2001 produzierte. Darin geht es um einen Überlebenden in einer der Arche Noah ähnlichen Situation. Begleiter sind hier ein paar Roboter, die nur piepsen können. Das tut
der Wirkung des Films mit der tollen Musikbegleitung von Joan Baez keinen Abbruch. Silent Running ist ein richtungsweisender Film über die unheilvolle Technisierung der Umwelt und das schon damals
aufkeimende Unbehagen daran.
Für mich sind die Songs zum Film beim Schreiben im Hintergrund gelaufen. Wer Silent Running auf DVD od. Blu-ray findet, sollte ihn sich nicht entgehen lassen. Die Songs sind tatsächlich bisher nur
auf dem Soundtrack erschienen.
Eine treffende Analyse des Films findet sich über den folgenden Link (YouTube Video).
Fun Fact: Der Titel Silent Running bezeichnet eigentlich die stille Tauchfahrt eines U-Bootes und im Film war der Bezug eher in Richtung Raumschiff gemeint. Die Aussage und auch die Effekte waren so wirkungsvoll, dass es auch die Popmusik inspirierte. Die Band Mike and the Mechanics haben sich für ihren Song Silent Running davon inspirieren lassen.
Teil V
Drei Themen bestimmen den Hintergrund der Geschichte um Filona am Ende der Zeit. Da ist zum einen ihr Begleiter Gilgamesch, dann die Erwähnung von Dante Alighieri und seiner Göttlichen
Komödie und schließlich das Kapitel um Woodstock.
Filonas Begleiter trägt nicht umsonst den Namen des Königs aus dem altsumerischen Uruk. Bei dem Gilgamesch-Epos handelt es sich um eine der ältesten schriftlich fixierten Heldengeschichten aller
Zeiten. Die Taten und Abenteuer von Gilgamesch stammen aus der Zeit des zweiten Jahrtausend vor Beginn unserer Zeitrechnung. Zwei Drittel der Heldenreise des mythischen Königs sind auf den in
Keilschrift überlieferten Schrifttafeln erhalten geblieben und übersetzt worden. Es handelt sich um eine Erkenntnisreise, die am Ende abgeschlossen wird. Nicht nur darin liegt die Nähe zur Geschichte
um Filona. Auch bei Gilgamesch geht es bei allen farbigen Abenteuern, die er zu bestehen hat, eigentlich nur um das große Thema der Endlichkeit. Bei aller Kraft, Anmaßung und trotz der Erfolge muss
er erkennen, wie fruchtlos sein Bemühen auf dem Weg zur Göttlichkeit ist.
Gilgamesch verkörpert nicht nur die Künstliche Intelligenz, die Eden überwacht, er steht auch für das SYSTHEM und besonders für die Maxime, die Lewiston und seine konservative Anhängerschaft
vorprogrammiert haben.
Fun Fact: Gilgamesch ist eine holografische Projektion. Das SYSTHEM hat ihn erschaffen, um Filona wie einen in der Luft schwebenden Dschinn zu begleiten. Das die KI ihm dieses Aussehen und den Namen gegeben hat, scheint Methode zu haben, denn wie es im Roman heißt: »hier geschieht nichts ohne Absicht.« Das SYSTHEM hätte sich auch für andere Begleiter entscheiden können, aber es hatte wohl gute Gründe, sich Gilgamesch auszusuchen. Eine Beschäftigung mit dem Ende scheint der KI durch ihre Erbauer, zu denen auch Lewiston gehört, eingeimpft worden zu sein.
Teil VI
Ein zweiter Hinweis zum Hintergrund der Handlung ist die Erwähnung von Dante Alighieri sowie Aufbau und Benennung der Kapitel. Dante, ein italienischer Dichter aus dem Florenz des 13. Jahrhunderts,
ist vor allem durch sein Hauptwerk die Göttliche Komödie bekannt. Er war zu seinen Lebzeiten
unglaublich populär und sein Werk weit verbreitet, da es insbesondere durch die katholische Kirche unterstützt wurde. Das lag daran, dass seine Beschreibungen und Thesen in das Weltbild der strengen
Gläubigkeit seiner Zeit passten. Auch die Göttliche Komödie beschreibt eine Erkenntnisreise in der Dante seinen Weg aus der Hölle über das Fegefeuer bis in das Paradies beschreibt. Das Fegefeuer
steht in diesem Kontext für unsere physische Welt, die anderen Bereiche sind klassisch aus der Bibel abgeleitet. Dante steigt aus der Hölle hinauf ins Paradies. Ebenso wie Filona hat Dante auf jedem
Abschnitt seines Weges einen erklärenden, vielwissenden Begleiter an seiner Seite, mit dem sie sich die einzelnen Abschnitte erschließt. Schließlich gibt es auch bei Dante einen Bereich, der nicht
Teil seiner Reise ist und zwar den Limbus, biblisch auch Vorhölle genannt, in dem sich ein eher namenloses Nichts befindet. Das wird bei Dante nur kurz erwähnt.
Fun Fact: Die Benennung der Kapitel stehen für Filonas umgekehrte Reise. Dort, wo der Roman startet, im Wunderland Eden, ist alles bis ins Detail geregelt, ein goldener Käfig in dem sich die Technik mit Zauberhänden um alles kümmert. Die merklich menschlicheren Probleme und die Gesetze der Physik fangen Filona spätestens in den Purgatorio-Kapiteln ein, danach geht es im wahrsten Sinne hinab in die Hölle. Ein Countdown der besonderen Art.
Teil VII
Über das dritte große Thema im Roman, habe ich eine Weile nachdenken müssen, um etwas Passendes für die Umsetzung zu
finden. Hier geht es im Wesentlichen um den Ausbruch aus dem goldenen Käfig. Freiheit ist das bestimmende Thema. Da der Roman einige Zeit in der Vorbereitung war und sich das Jahr 2019 näherte, war
es schlicht ein Jubiläumsdatum, das mir in die Karten spielte. Es war das fünfzigste Jubiläum des Rockfestivals von Woodstock, welches im August 1969 auf einem Acker im Upstate New York stattgefunden
hat. Damals ging es neben den Protesten gegen den Vietnam-Krieg vor allem um Freiheit, eine Forderung, die der erste Künstler, der beim Festival die Bühne betrat, in einem Song auf den Punkt brachte.
Es war Richie Havens mit seiner Akustikgitarre und dem größtenteils improvisierten Freedom, der dem Konzert seinen Stempel aufdrückte.
Als ich die Recherche startete und mir die alten Aufnahmen (vor allem die des Dokumentarfilms) anschaute, lief mir doch tatsächlich ein Schauer über den Rücken. Ich hatte den passenden Background und mit Ritchie Havens die richtige Szene gefunden. Freedom ist eine Interpretation eines bekannten Spitituals namens Motherless Child. Plötzlich war Filona da und sie sang wie im Buch mit.
Filona hat all den Wohlstand und die Mittel zur Verfügung, die ihr das hochtechnisierte Umfeld von Eden bieten. Ein Luxus, der bedeutet, dass sie sich nicht um Arbeit und ihre physische Existenz
sorgen muss. Und doch ist Filonas Zeit begrenzt und das Universum schlägt unabwendbar zurück. Dies kann und sollte man nicht gnadenlos nennen, denn das Universum kennt keine Werte. Es ist einfach so
wie es ist und schert sich nicht um menschliche Belange. Doch wer nicht vorausschaut und rechtzeitig realisiert, was zu tun ist, den holt die Realität ein. Die Wahrheit und die schlichten Tatsachen
hat das SYZTHEM geschickt vor Filona verborgen. Fast zu lange.
Fun Fact: Woodstock war für das Wochenende über den 16. August 1969 geplant. Bei der unvorhergesehenen Menge an Besuchern, die auf das Festivalgelände drängten und der vielen
Verzögerungen im Spielbetrieb, zog sich die Veranstaltung bis weit in den Vormittag des folgenden Montag hin. Aus den angekündigten Three Days of Peace and Music wurden letztlich vier
Tage.
Teil VIII
Die von mir für diesen Roman herausgezogene Textzeile: ‚There must be some kinda way outta here‘ stammt aus dem
Lied All along the Watchtower. Ein Song den Hendrix auf der Woodstock-Bühne nicht gespielt hat. Konnte er auch gar nicht, denn er ist erst für ein späteres Album von ihm vertont worden. Aber
es gab den Song bereits, er ist aus der Feder von Bob Dylan und schon 1967 auf einem seiner Alben erschienen. Bob Dylan ist zwar einer der bekanntesten Künstler aus der damaligen Protestzeit, aber
gerade er war in Woodstock nicht dabei.
Wer sich die Magie von Hendrix Spiel auf der Gitarre erschließen möchte, dem sei das folgende YouTube-Video nahegelegt. Ziemlich am Ende geht es um All along the Watchtower. Das ist nicht
nur sehens- sondern auch hörenswert.
Was Tolkien für die moderne Fantasy ist, stellt Hendrix für das Gitarrenspiel der modernen Rockmusik dar. Ohne ihn gäbe es keinen Prince, oder den Sound von Brian May von Queen
oder die Riffs von Slash von Guns’n’Roses und das Spiel vieler anderer moderner Gitarreros.
Fun Fact: Außer Ritchie Havens mit seinem Freedom steht keiner so sehr für das Festival von Woodstock wie Jimi Hendrix. Der innovative Gitarrist war als Rebell bekannt und spielte auf dem Konzert seine berühmt gewordene Version der amerikanischen Nationalhymne, bei der er die Geräusche einer Schlacht des Vietnamkriegs nachzuahmen versuchte.
Teil IX
Was mich als Autor reizt, ist die Umsetzung von etwas thematisch Interessantem in eine lesbare, leicht verständliche und am besten auch noch fesselnde Handlung. Um es auf dem Punkt zu bringen, das
Thema von Filona ist eigentlich ein recht komplexer, aber gleichzeitig auch nebulöser Begriff, denn es geht schließlich um Endlichkeit. So etwas in eine Handlung zu integrieren, war nicht ganz so
trivial wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint. Denn wie es schon der deutsche Literaturpapst Reich-Ranicki formulierte „ Es gibt eigentlich nur zwei Themen, um die sich jede Geschichte
dreht: Liebe und Tod“.
Mag sein, dass er Recht hatte und man jedes Buch auf diese Grundthemen eindampfen kann, aber das Salz in der Suppe einer Erzählung machen dann doch die Variationen, Feinheiten und Kombinationen
aus.
Bei Filona hatte ich zuerst gar nicht vor, einen Science Fiction Roman zu schreiben. Das Genre ergab sich sozusagen aus der Thematik heraus. Eigentlich war die Intention, eine Variation des
Carpe-Diem-Konzepts umzusetzen. Die Zeit, ja jede Minute, die wir haben, ist einzigartig und kostbar und man sollte lernen, sie zu schätzen, denn – und das ist durch die physische Existenz vorgegeben
– alles wird einmal ein Ende haben. Das Nutze-den-Tag-Prinzip bekommt also erst durch die Endlichkeit aller Dinge eine einschätzbare Relevanz.
Dann kam eine der Grundregeln fürs Schreiben ins Spiel und zwar: Treib es auf die Spitze. Um eine aussagekräftige Handlung und mitreißenden Plot zu schreiben, sollte man nach extremen Situationen
suchen, auf außergewöhnliche Figuren und Dialoge setzen und die Handlung enorm verdichten. Wenn man dies im Hinterkopf behält und Schritt für Schritt weiter geht, landet man irgendwann bei Filona, so
ist es zumindest mir passiert.
Fun Fact: Ich darf anfügen, dass es durchaus Bücher gibt, in denen es um sehr gewöhnlich Abläufe und triviale Handlungen geht. Und es gibt Autoren, die auch so etwas in spannende Romane verpacken können. Einer meiner Lieblingsautoren, Haruki Murakami, beherrscht dies mit feiner Präzision. Bei ihm ist es sogar interessant, vom Zähneputzen zu lesen oder spannend, wenn sich der Protagonist ein Bier nach dem anderen aus dem Kühlschrank holt. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen (und zu lesen), was Literatur zu leisten vermag.
Teil X
„Hier geschieht nichts ohne Absicht“, das sagt Gilgamesch, nachdem er Filona die erste Videokonserve vorgeführt hat. Das SYZTHEM wird gleich noch mit der Beschreibung eingeführt:„… für
alles gibt es einen Sensor, nichts wird dem Zufall überlassen“.
Das gilt insbesondere für dieses Buch, denn hier ist nichts zu viel, kein überflüssiges Wort oder streckenden Beschreibungen. Das hat einen Grund. Als Journalist bin ich es gewohnt, alles immer
knapp, deutlich und auf den Punkt zu formulieren. Kürzen ist dabei ein oft gewähltes Mittel. In Zeitungen und Zeitschriften hat man als Verfasser, von welcher Geschichte auch immer, meistens nicht so
viel Platz wie man gerne hätte.
Kurzum: Anstatt zu vieler Worte, mache ich lieber die richtigen Worte. Noch besser: mache ich lieber die wichtigen Worte.
Und ein paar der wichtigsten Worte, die man in einer Geschichte verbauen kann, sind die Namen von Personen und die Bezeichnungen von Objekten.
In diesem Roman steht einer dieser Begriffe für die Organisation, der der längst verblichene General Giovanni angehört. Die Gruppe nennt sich Akito. Dies kommt aus dem Japanischen und steht
eigentlich für einen Jungennamen. Er bedeutet kleiner Teufel. Die Opposition zu Lewiston und seinen Erbauern von Eden wird betont. Zumal es im Plot unter anderem um die Frage der Abgrenzung von
Göttlichkeit geht. Filona lebt als letzter Mensch auf einer Scholle namens Eden. Sie hat die Mittel zur Verfügung und auch den Willen Leben zu erschaffen. Und es geht letztlich um Dantes Reise aus
der Göttlichen Komödie, die Filona durchlebt. Das Schichtenmodell des Aufstiegs von Hölle über Fegefeuer ins Paradies (abgeleitet und popularisiert durch die Bibel) wird hier allerdings
invertiert.
Fun Fact: In dieser Geschichte stecken einige lange recherchierte Begriffe, die so selbstverständlich auftauchen und benutzt werden, dass ich mich manchmal selber wundere, wie ich
darauf gekommen bin. Ich muss dazu sagen, die Recherche verläuft manchmal chaotisch und letztlich unplanbar.
Teil XI
Das SYZTHEM ist ein weiterer Begriff, der es in sich hat. Das wird mit den Buchstaben eines Akronym erklärt. Bei der Steuereinheit von Eden handelt es sich demnach um eine
Souveräne Yotta-Zelluläre THEoklastik Matrix. Es handelt sich also nicht nur einfach um ein Computersystem oder
eine künstliche Intelligenz, die schlicht als System bezeichnet wird, obwohl sie das letztlich ist. Hier ist diese KI zunächst einmal souverän, das heißt sie kann unabhängig und selbstbestimmt
Entscheidungen treffen. Darin steckt implizit, dass sie über Eden als Souverän regiert.
Ihr Aufbau ist yotta-zellulär, das heißt, es handelt sich um einen organisch-vernetzten Computer aus künstlichem Zellmaterial. Yotta steht hier für den größtmöglichen Zahlenbegriff. Man darf davon
ausgehen, dass ein Computerhirn dieser Bauart noch weit mehr Zellen beherbergen dürfte.
Letztlich ist es eine Theoklastik-Matrix, dabei ist der letzte Teil einfach zu erklären und hat technischen Bezug. Eine Matrix zeigt grundsätzlich ordentliche jedoch meistens mehrere
kreuzreferentielle Bezüge. Da es sich beim SYZTHEM offensichtlich um einen organischen Computer handelt, liegt die Definition aus der Biologie näher. Dort bezeichnet es eine amorphe (ungeformte,
gestaltlose) Grundsubstanz. Aber das SYZTHEM ist nicht nur eine KI und offensichtlich „erwacht“ (wie es Lewiston formuliert), sondern auch noch theoklastisch. Ich muss zugeben, ist dies ein
Kunstbegriff, den ich entwarf, um etwas auszudrücken, was das SYSTHEM auszeichnet. Die KI hat nicht nur unglaubliche Rechenkapazität und ist nicht nur die oberste Entscheidungsinstanz, sondern sie
ist alles Wissen, jede Aufzeichnung, jede Sprache, Religion und Meinung der Menschheit. Alles, was jemals stattgefunden hat, gesagt und entworfen wurde, ist in ihr vereint. Sämtliche Sagen, Mythen,
Meinungen und Konzepte sind ihr bekannt und in ihr verschmolzen. Daher der Ausdruck klastisch, der eigentlich aus der Geologie kommt, um etwas zu definieren, was aus mehreren (vielen) einzelnen
Elementen zusammengebacken ist. Das Präfix theo kommt aus dem Griechischen und bedeutet göttlich.
Alles, was die Menschheit je erdacht, niedergeschrieben oder geglaubt hat, ist im SYZTHEM vereint. Somit auch alle Schöpfungen und alle Götter. Das drückt nichts weiter aus, als das Credo der
Lewiston-Anhänger, die jegliche Vielfalt durch ein Einziges, noch dazu Selbstentworfenes ersetzen wollen. Dass sie damit Filona in einen goldenen, aber in letzter Konsequenz statischen Käfig gesperrt
haben, haben sie vielleicht noch nicht einmal bedacht. Wo keine Weiterentwicklung und keine Evolution mehr, da gibt es auch kein Leben. Wie es General Giovanni so treffend am Ende formuliert:
Lewiston und seine Anhänger huldigen (wenn auch unbewusst) nur einem Gott und das ist Thanatos, der griechische Gott des Todes.
Fun Fact: Georgie Porgie, der Name für Filonas selbsterschaffenen Hamster, ist inspiriert vom englischen Kinderreim über eine Kunstfigur gleichen Namens. Der Reim hat eine Melodie und kann auch gesungen werden. (Wikipedia)
Georgie Porgie, pudding and pie,
Kissed the girls and made them cry,
When the girls came out to play,
Georgie Porgie ran away.
Teil XII
Einige Leser werden sich vielleicht fragen, was es mit dem einzigen Gemälde auf sich hat, das in der Geschichte erwähnt wird. Es handelt sich um die Alexanderschlacht, die in der Lernhalle (man
könnte auch sagen Klassenzimmer) von Eden hängt. Zumal das Bild dort so prominent angebracht wurde, dass es von allen Lernplätzen aus sichtbar ist. Filona hat viel Stunden darauf gestarrt und sich in
den unzähligen Details verloren, die das Gemälde fast wie bei einem Wimmelbild zieren. Ich muss zugeben: Ich auch, denn das Bild habe ich aus einem eher persönlichen Grund dort platziert.
Details zum Maler und Bild hier:
Albrecht_Altdorfer
Die Alexanderschlacht
Ich hatte die Gelegenheit, es während meiner Münchner Jahre in der Alten Pinakothek im Original zu bewundern. Der Wimmelbild-Charakter zieht immer wieder die Blicke auf sich, obwohl es wenig Realität zeigt und der Renaissance-Stil prägend ist und ziemlich aufgesetzt wirkt. Denn die uniformen, hochpolierten Rüstungen gab es zur Zeit der Schlacht gar nicht. Es ist also alles andere als historisch akkurat.
Fun Fact: Gerade dieses Bild des Regensburger Renaissance Malers Albrecht Altdorfer hängt tatsächlich aus einem einzigen Grund vor Filonas Nase. Ich bekam es als Jugendlicher in einer Version als Puzzle von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt. Ich war wohl etwas hyperaktiv und sie wollten mich mit einem 1000 Teile Puzzle beschäftigen. Ich glaube, ich bekam es für ihren Geschmack viel zu schnell zusammengepuzzelt, aber ich erinnere mich noch, dass es sehr lange in meinem Zimmer an der Wand hing und dort muss ich wohl sehr oft während meiner Hausaufgaben darauf geschaut haben. Da wollte ich Filona die Erfahrung nicht unterschlagen.
Teil XIII
Wer sich schon immer gefragt hat, wie es denn wäre, wenn man tatsächlich mit (fast) Lichtgeschwindigkeit durch All brausen könnte, der wird bei einiger Recherche im Web auf die Seiten von Prof. Dr.
Ute Kraus kommen. Die optischen Effekte, zu denen es dabei kommt, werden dort wunderbar vorgeführt.
Link: Tempolimit Lichtgeschwindigkeit
Fun Fact: Nach Einstein war alles anders. Zumal er als erster Raum und Zeit zu einem untrennbaren Gebilde (zumindest theoretisch) zusammengefügt hat. Einer dieser messbaren Effekte
ist in seiner Relativitätstheorie beschrieben. Wird jemand immer schneller und nähert er sich der Lichtgeschwindigkeit an, dann wird seine innere Uhr für uns Außenstehende langsamer laufen. Umgekehrt
und aus der Sicht des Reisenden wird sein Zeitempfinden völlig normal bleiben, aber das Universum um ihn herum wird sich zunehmend schneller bewegen. Ja es wird sogar so rasant werden, dass Filona
die Bewegung und das Vergehen von Galaxien im Zeitraffer betrachten kann. Ein wunderschönes, kosmisches Feuerwerk.
Teil XIV
Shakespeare ist auch ein Teil der Erzählung, zumindest hat es eine seiner Redewendungen bis in diesen Science Fiction Roman geschafft. Das ist an sich schon eine Leistung, wenn man bedenkt, wann der
englische Dichter seine meisten Stücke verfasst hat. Das im Buch verwendete Zitat stammt aus dem Drama Macbeth von 1606 und Lady Macbeth verwendet es im fünften Auftritt des dritten Aktes. Ich habe
einige Zeit darauf verwendet, etwas Passendes für Filona zu finden, aber bei der Menge an Material aus der Feder von Shakespeare wird man immer irgendwann fündig.
Das Zitat passt hervorragend in den Kontext des Romans. Es ist nämlich ein Aspekt des Carpe-Diem-Konzepts. Die Vergangenheit, das Gemachte, ist nicht zu ändern und daher sollte man um der Zukunft willen nicht ständig in der Nachsicht auf abgeschlossene Dinge verharren, denn sonst vergibt man sich auch gleich noch die Möglichkeit in der Schönheit des Augenblicks zu leben.
Fun Fact: Ein weiterer Klassiker hat es ins Buch geschafft. Tolkien und sein Herr der Ringe ist das, womit sich Filona am liebsten beschäftigt. Da hat sie etwas mit dem Verfasser der Geschichte gemeinsam. Obwohl ich viele andere Autoren lese und schätze, ist es doch Tolkiens Hauptwerk, auf das ich immer gerne zurückkomme und ich konnte in diesem Fall der Versuchung nicht widerstehen.
Teil XV
Es steckt eine seltene Macht in den Namen der Welt. So könnte man formulieren, vor allem wenn man als Schriftsteller versucht, die passenden Namen für die Akteure einer Geschichte zu finden. Auf ein
paar davon bin in den vorigen Beiträgen eingegangen. Die Hauptfigur und ebenso die wichtigen Nebenfiguren heißen nicht umsonst so, wie sie heißen.
Da sind die Nebenfiguren, die sich über den Abgrund der Zeiten bekämpfen: Lewiston und sein Gegenspieler General Giovanni. Lewistons Name ist genaugenommen eine Bezeichnung für einen Ort. Viele
Ortschaften in Nordamerika heißen so. Ein Bestandteil ist der darin enthaltene Vorname Lewis. Dies ist eine englische Ableitung des gebräuchlichen Vornamens Louis aus dem Französischen, was sich aus
dem deutschen Vornamen Ludwig herleitet. Dieser wiederum kommt aus dem althochdeutschen und ist eine Kombination aus ‚lut‘ (laut, hörbar) und ‚wig‘ (Kampf). Besser konnte ich Lewiston nicht
definieren. Er proklamiert sehr deutlich seine Entscheidung für Eden und den Sieg über seine Gegenspieler, die Akitos. Zudem ist er einer der Erschaffer von Eden, der letzten Ortschaft / Heimstatt
der Menschheit.
Sein Gegenspieler, General Giovanni, heißt so, da sein Name die italienische Version des Vornamens Johann oder Johannes ist. Hierin habe ich den Namen des Schöpfers des letzten Buchs der christlichen
Bibel versteckt. Dieses prophetische Kapitel behandelt die Johannes Offenbarung, eine Trost- und Hoffnungsschrift der ehemals verfolgten christlichen Minderheit im römischen Reich. Zudem behandelt es
das Ende von allem nämlich die Apokalypse. Für den vorausschauenden General und seine Akito-Anhänger mehr als passend.
Fun Fact: Lucius, eine der wichtigsten Nebenfiguren der Geschichte, trägt seinen Namen nicht wegen der Nähe zu Luzifer, dem gefallenen Engel, der Filona zu Handlungen und Gedanken verführt, auf die sie womöglich sonst nie gekommen wäre. Sein Name leitet sich vom lateinischen Lux für Licht her. Er ist für Filona damit eher so etwas wie eine Erleuchtung , der sie dazu bringt über ihre Menschlichkeit nachzudenken, auch wenn ihr das unter den Einflüsterungen von Gilgamesch und dem rigiden Regime des SYSTHEMs zunächst kaum gelingt. Bis es fast zu spät ist.
Teil XVI
Nach der Lektüre des Romans könnte man meinen: Ach ja, das Jahr 2020 und der ganze Trubel, das passt.
Doch der Roman ist weit vor dem Jahr entstanden. Inzwischen passt er ziemlich gut in die Zeit und da war doch noch etwas mit 2020?
Genau! Es ist das Beethoven-Jahr. Der 250ste Geburtstag fällt in dieses Jahr. Hat der Autor da ungeniert den großen Komponisten und dazu noch eine seiner bekanntesten Symphonien verbaut?
Dem ist durchaus nicht so. Bei der Konzeption sowie auch später beim Schreiben war dies nicht in meinem Fokus. Es ist erst in den Nachrichten und somit im allgemeinen Bewusstsein aufgetaucht, da
stand das Jahr schon vor der Tür. Der Roman war bereits beendet.
Es gibt einen anderen Bezug zu Beethovens 6ter Symphonie. Sie ist das größtmögliche Gegenteil der künstlichen, technisierten, holographischen Konserve, die Eden darstellt. Die Pastorale heißt nicht
umsonst so, sie soll klingen wie die Natur, das Landleben, das Beethoven lebendig vor der Nase hatte, als er komponierte. Pastoral leitet sich bei Beethoven nicht aus einem priesterlichen Bezug her,
sondern aus der Wortbedeutung: ländlich, idyllisch.
Ich kam zum ersten Mal damit in Kontakt, als ich in meiner Jugend den 70er-Jahre SF-Klassiker Soylent Green (Jahr 2022… die überleben wollen) sah. In einer Schlüsselszene mit dem großartigen Edward
G. Robinson läuft die Musik. Wer möchte (und es aushält), kann sich dieses dystopische Meisterwerk auch heute noch übers Internet anschauen. Hier wieder ein Link mit einer treffenden Analyse aus dem
Web (YouTube). Gleich zu Beginn des Videos läuft Beethovens Klassiker im Hintergrund.
Fun Fact: Noch ein Verweis hat es ins Buch geschafft. Diesmal allerdings nicht in die Geschichte um Filona. In dem Bonus (die Kurzgeschichte als Zugabe am Ende des Buchs) geht es um einen bekannten SF-Autoren. Auch er sollte in 2020 eigentlich erneut ins Gespräch kommen, denn eine weitere Umsetzung eines seiner bekanntesten Bücher in einen großen Hollywood-Film war geplant. Der Regisseur Dennis Villeneuve hat alles für ein Erscheinen zu Weihnachten fertiggestellt. Große Produktion, berühmte Riege an Schauspielern, mächtig Kosten. Der einzige Grund, warum es dann doch nichts mit einem neuen Dune-Film in 2020 wird, liegt schlicht an ganz anderen Problemen (die ja die ganze Welt inzwischen zur Genüge kennt). Vorläufig ist alles erst einmal verschoben. Hoffen wir auf das nächste Jahr und freuen uns über meine Kurzgeschichte zur Entstehung des Klassikers.
Teil XVII
Zwei besondere Zitate haben es ebenfalls in den Roman geschafft. Doch diesmal nicht in den Lauftext, sondern als
Einstimmung und Ausklang. Was sollte sich dafür besser eignen, als ein paar Zeilen aus der Strophe eines Liedes. In beiden Fällen sorgt die Gruppe Talk Talk, eine Pop-Formation aus der 80ern
des letzten Jahrhunderts für die geeignete Untermalung.
Die Einleitung stammt aus It’s my life von Sänger und Frontman Mark Hollis. Das Lied passte wunderbar ins Konzept der Geschichte, nicht nur weil Filona so alt werden kann und bis an das Ende
der Zeit reist, sondern da sie seit unfassbar langen Zeiten immer wieder geklont wird und auf diese Weise eigentlich unendlich lange lebt.
Das Zitat am Ende der Geschichte stammt aus Life’s what you make it aus dem Jahr 1985, ein hypnotisches Stück Synthiepop, das ebenfalls zur Story um Filona passt. Wieder geht es um das Leben an sich, diesmal allerdings unter einem anderen Gesichtspunkt. Dein Leben ist das, was du draus machst. Eine Aufforderung zum Handeln, ohne Gedanken an das was vorher war und erst recht sollte man das Beste aus seinen eigenen Fähigkeiten machen.
Fun Fact: Der größere Hit von Talk Talk ist zweifelsohne It’s my life. Das zeigt sich schon dadurch, dass der Song von der Band No Doubt und ihrer charismatischen Sängerin Gwen Stefani im Jahr 2003 kongenial gecovert wurde. Außerdem sorgt er als Hintergrundmusik auf einem Radiosender im Videospiel Grand Theft Auto für Stimmung.
Teil XVIII
Das Coverbild für einen solchen Roman ist alles andere als unwichtig. Um den Kreis zu schließen, den ich in diesem Making of mit den Anmerkungen über die Entstehung der Cover-Grafik begonnen
habe, möchte ich Beispiele zeigen.
Die grafische Evolution der Gestaltung und die verschiedenen Ideen, um das Thema des Romans umzusetzen, sieht man anhand der folgenden Zwischenstufen. An den Entwürfen wurde in verschiedenen Stadien
immer wieder gearbeitet und deswegen sind unterschiedliche Elemente mal integriert und mal nicht.
Der erste Entwurf trug noch das Logo der Kinder der Erde. Auch der Titel war mit 'Filona Am Ende Aller Zeiten' noch ein anderer. Sehr bald wurde daraus die deutlich prägnantere
Zeile: 'Am Ende Der Zeit'.
Ebenso war die Version mit Filonas Gesicht für eine Weile der Favorit und es war einiges Layout erforderlich, dort alles lesbar auf dem Cover unterzubringen.
Die Astronautengrafik, die schließlich das Rennen gemacht hat, kam erst sehr spät (kurz vor Veröffentlichung des Romans). Hier ist sie in einer ersten Version abgebildet, ohne den beschränkenden
Rahmen. Dieser Rahmen wurde erst für die Endversion eingebracht. Er setzt grafisch das um, worin sich Filona zu Beginn der Geschichte befindet. Die Enge und Beschränktheit der Konserve namens Eden,
auf die sich Filonas Leben konzentriert, ist nichts weiter als ein Käfig, wenn auch ein goldener.
Teil XIX
Es geht ständig voran. Filona zieht weiter ihre Kreise. So denn auch in der Werbung. Hier ein aktuelles Motiv aus der Kampagne für facebook, die den Bezug zur Bonus-Kurzgeschichte in den Vordergrund
stellt. Darin geht es um Frank Herbert, den Autoren des SF-Meisterwerks DUNE.